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COVID-19 in Deutschland

geomarketing.de zeigt erstmals regionale Verteilung in interaktiver Karte

Der Corona-Virus breitet sich weiter aus. Und das wie auch in Italien sehr regional. Aus diesem Grund hat die Redaktion von geomarketing.de entschieden, die verfügbaren Daten für Deutschland auf Kreisebene, sofern in öffentlichen Quellen verfügbar, im Internet zu sammeln und kartographisch aufzubereiten. Wochentagsaktuell (Mo-Fr)!

Das interaktive Geomarketing-Tool EasyMap zeigt erstmals die regionale Verteilung und Herkunft des Virus

Karten sind das ideale Instrument schnell und einfach regionale Zusammenhänge darstellen. Das Redaktionsteam bereitet die möglichst tagesaktuellen Daten so auf, dass die Erkenntnisse im Web möglichst sofort sichtbar werden. Hier gehts zur Karte …

Über China und Italien nach Deutschland. NRW am meisten betroffen. Die Karte zeigt wo genau.

Mit fast 4.000 Fällen stellt Italien das Land in Europa mit den derzeit meisten Infizierten (Stand 6.3.2020) dar. Davon die meisten in der Lombardei. In Deutschland sind es zur selben Zeit noch keine 600, aber über 300 davon werden aus NRW gemeldet. Im Geomarketing gibt es zu dieser regionalen Häufung von Fällen eine einfache Faustformel: Je näher desto mehr. Das heisst: Die Ansteckungsgefahr steigt mit der Nähe zu infizierten Personen. Deshalb ist auch der Kreis Heinsberg in NRW zur Zeit am meisten betroffen. Die Region wurde erstinfiziert durch einen sog. „Spreader“, der COVID-19 national oder international „importierte“. Von dort nimmt dann die regionale Verbreitung ihren Lauf. Je höher dabei die Bevölkerungsdichte, desto schneller breitet sich der Virus aus. Die jeweilige regionale Herkunft des Virus über einen Spreader wird ebenfalls in der Karte – falls recherchierbar – dargestellt. Hier gehts zur Karte.

Mikrogeographische Modelle und Simulationen verbessern für die Vorhersage

Die Bevölkerungsdichte ist in Deutschland sehr unterschiedlich verteilt. Professionelle Geomarketinganalysen unterscheiden hier sogar zwischen Tag-und Nachtbevölkerung bis auf Gebäude- und Adressebene. Solche mikrogeographischen Daten unterscheiden vereinfacht zwischen Wohnen, Arbeiten und Freizeit sowie die Mobilität. Sie können die Prognose der räumlichen Ausbreitung entscheidend verbessern. Siehe dazu auch unseren neuen Blogbeitrag.

Für weiterführende Fragen stehen Ihnen die Experten der Redaktion gerne zur Verfügung experten@geomarketing.de

Herausgeber

Michael Herter

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