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Glossar

Begriffserläuterungen aus dem Geomarketing

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Absatzplanung

Mengenmäßige und zeitliche Planung für den Absatz von Produkten und/oder Dienstleistungen. Hierbei wird die räumliche Komponente meistens vernachlässigt, obwohl der regionale Absatz eines Produktes oft Schwankungen unterliegt. Durch thematische Landkarten - z. B. Absatz im Verhältnis zur Zielgruppe pro PLZ oder Vertriebsgebiet - können diese regionalen Schwankungen sichtbar gemacht werden und somit effizienter geplant werden.

Adressbereinigung

Oft sind in Adressbeständen fehlerhafte Angaben zu PLZ, Ort und Straße vorhanden, meist verursacht durch Zahlendreher oder fehlerhafte Schreibweise. Solche Fehler verhindern eine korrekte Zuordnung zur Landkarte. Durch eine Adressbereinigung werden diese Fehler behoben.

Arbeitslast

Im Kontexte einer Vertriebsgebietsplanung kann die Arbeitslast der Vertriebsmitarbeiter über die Anzahl der zu besuchenden Accounts oder die Anzahl von Besuchen innerhalb eines definierten Zeitraums definiert werden. Die Arbeitslast kann somit als Größe für die Planung von Vertriebsgebieten genutzt werden, um Gebiete mit gleich hoher Arbeitslast zu generieren

Außendienstbezirk

Gebiet, für das ein Außendienstmitarbeiter die regionale Marktverantwortung trägt. Außendienstbezirke werden meist durch Postleitzahlgebiete oder Verwaltungsgrenzen definiert.

AVON

Das amtliche Verzeichnis der Ortsnetzkennzahlen ist die Aufschlüsselung Deutschlands in Telefonvorwahlen gegliedert nach Vorwahlzonen, -regionen und –gebiete.


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Besuchsplanung

Während mit der reinen Tourenplanung die kürzeste Route zwischen den zu besuchenden Accounts gefunden werden soll, wird mit der Besuchsplanung kontrolliert, ob die Accounts gemäß der Ihnen zugewiesenen Besuchshäufigkeit vom Vertriebsmitarbeiter besucht worden sind. Durch eine effektive Besuchsplanung kann somit ein regelmäßiger Besuchsrhythmus gewährleistet werden.

Bevölkerungsstruktur

Aufbau der Bevölkerung klassifiziert nach Alter, Geschlecht, Familienstand, Ausbildung, Stellung im Beruf etc.

Bilddatei

Für Bilddateien gibt es verschiedene gängige Dateiformate. Im wesentlichen sind pixel- oder vektororientierte Dateien zu unterscheiden. Pixelbilder verändern im Gegensatz zu Vektorbildern beim Vergrößern bzw. verkleinern sehr stark die Darstellungsqualität. Auch die Anzahl Farben und das Kompressionsverfahren ist bei den verschiedenen Dateitypen unterschiedlich. Im Internet werden überwiegend Pixelbilder verwendet (JPEG, GIF, TIF, BMP).

Bundesländer

Bundesländer bilden in Deutschland die oberste administrative Ebene unterhalb der staatlichen Verwaltung durch den Bund. Es existieren 16 Bundesländer (13 Flächenstaaten und 3 Stadtstaaten). Die Großen Flächenstaaten gliedern sich in Regierungsbezirke auf.

Business GIS

Ein auf die Belange kommerzieller Anwendungen ausgerichtetes Geografisches Informationssystem.

Business Mapping

Darstellung des Marktes oder eines bestimmten Teilgebiets in Form von thematischen Landkarten. Themen z. B.: Kaufkraft, Marktanteil, Marktveränderung, Ausschöpfung. In der Karte wird durch datenabhängige Einfärbung von Gebieten oder durch Diagramm- bzw. Symboldarstellungen die regionalspezifische Werteverteilung visualisiert.


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CSV

Dateitypbezeichnung: CSV = Comma Separated Values. Dateien vom Typ CSV enthalten Spalten, die durch ein bestimmtes Trennzeichen voneinander abgesetzt sind. Dies muss kein Komma sein. Auch Semikolon und Tabulator werden häufig verwendet.

clickable map

Im Internet verwendeter Begriff für eine Kartengrafik, die beim Überfahren mit der Maus "anklickbare" Flächen, Symbole oder Texte enthält. Durch einen Mausklick in der Karte können somit raumbezogene Informationen aufgerufen werden.

CRM

Customer Relationship Management ermöglicht Konsumenten direkten und schnellen Kontakt und bietet auf der Unternehmensseite modernes Kundenmanagement mit zielgerichteter, maßgeschneiderter und individueller Ansprache.


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Dateityp

Es gibt eine Reihe von Standarddateitypen. Dies sind entweder Dateiformate bestimmter Anwendungen (z.B. Dateityp *.docx = Word-Dokument, *.xlsx = Excel Tabelle, *.mdbx = Microsoft Access-Datenbank). Andere Dateitypen kennzeichnen unabhängig von einer bestimmten Anwendung einen bestimmten Dateninhalt (z. B. *.txt für einfache unformatierte Textdateien, *.csv für spaltengetrennte Tabellendaten). Auch bei Bilddateien gibt es eine Reihe von gängigen Dateitypen wie z. B.*.gif (Graphics Interchange), *.jpg (Joint Photographic Experts Group), *.bmp (Bitmap).

Demographische Daten

Demographische Daten beschreiben die Bevölkerung nach Merkmalen wie Alter, Geschlecht, Nationalität, Bildung, Beschäftigung, Wohnsituation, etc. Hauptquellen sind die amtliche Statistik sowie Markt- und Meinungsforschungsinstitute.

Desktop Mapping

Das Erstellen thematischer Landkarten auf einem PC.

Digitale Landkarte

Digitale Landkarten bilden die Grundlage in der Computerkartographie.


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Einzugsgebiet

Unter Einzugsgebiet versteht man das Gebiet, aus dem Kunden einen Handels- oder Dienstleistungsort aufsuchen. Die Gesamtgröße des Einzugsgebietes ist immer abhängig von der Attraktivität und dem konkurrierenden Wettbewerbsangebot. Da das Einzugsgebiet je nach Angebot räumlich stark variiert, ist eine räumliche Darstellung des Einzugsgebietes sinnvoll. So liefert z. B. die Einfärbung der Gebiete aller Postleitzahlen aus allen Kundenadressen auf einer Landkarte einen visuellen Eindruck des Einzugsgebietes.

Externe Sachdaten

Daten, die aus einer externen Datenquelle herangezogen werden (im Gegensatz zu den internen Daten, welche aus unternehmenseigenen Datenquellen stammen). Wichtig bei externen Daten ist, dass sie inhaltlich, zeitlich und räumlich zu den eigenen Daten passen.


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FAQ

Abkürzung für Frequently asked Questions = Häufig gestellte Fragen.


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Gebietsoptimierung

Unter Gebietsoptimierung versteht man das Erstellen einer ausgewogenen Struktur im Aussendienst, welche den Zweck der sinnvollen Verteilung und Ausschöpfung der jeweiligen Ressourcen hat.

Gemeinden

In Deutschland: administrative Verwaltungseinheit unterhalb des Kreises. Gemeinden haben eine selbstständige Verwaltung.

Gemeindeverband

Zusammenschluss politisch selbständiger Gemeinden zu einer Verwaltungseinheit in Rheinland-Pfalz (Verbandsgemeinde), Niedersachsen (Samtgemeinde) und Schleswig-Holstein (Kirchspielslandgemeinde)

Geocodierung

Unter Geocodierung verteht man die Zuordnung von Daten in ein räumliches System. Für grobe flächenhafte Zuordnungen reichen dazu meist Postleitzahlen oder Ortsnamen in den Daten aus. Für die Ermittlung präziser Koordinaten muß hingegen die vollständige Adresse analysiert werden.

Geodaten

Geodaten steht als Sammelbegriff für Daten mit Raumbezug. Geodaten bilden die Basis von digitalen Landkarten.

Geographische Gebietsanalyse

Auswertung von Unternehmens- bzw. Marktdaten nach geographischen Gebieten, z. B. nach Außendienstgebieten, Nielsengebieten oder Postleitzahlgebieten. Meist wird zur Visualisierung der Gebiete eine thematische Landkarte verwendet.

GeoTIFF

Ein GeoTIFF (*.geotiff oder auch nur *.tif) enthält im Gegensatz zu normalen TIFF-Bilddateien zusätzlich zu den sichtbaren Rasterdaten der Bilddatei (i.d.R. eine Karte oder ein Luftbild) spezielle Informationen über die Lage des angezeigten Bildes oder Bildausschnitts. Diese Informationen bestehen insbesondere aus den Koordinaten des Bildausschnitts sowie den Angaben zur Kartenprojektion, dem Koordinatenreferenzsystem. Dadurch ist das GeoTIFF georeferenziert und kann sich in anderen Karten lagegenau einpassen.

Geomarketing

Der Begriff Geomarketing wird verwendet, wenn im Marketing Maßnahmen oder Strategien unter Berücksichtigung geogafisch differenzierter Fakten entwickelt werden. Anhand einer räumlich differenzierten Marktanalyse ist es möglich, auf differenziertes Verhalten und räumliche Unterschiede in der Marktsituation zu reagieren.

GIS

Abkürzung für Geographisches Informationssystem. Darunter versteht man Software, mit deren Hilfe sich digitale Landkarten mit Daten anreichern, auswerten und darstellen lassen.

Grosso-Gebiete

Logistikgebiete für die Verteilung von Presseerzeugnissen. Ein Grosso-Gebiet ist das Liefergebiet eines Grossisten. Die Verlage vertreiben die im Handel verkauften Zeitungen und Zeitschriften, indem sie Grossisten, die für einen bestimmten Teil Deutschlands als Gebietsmonopolisten verantwortlich sind, mit ihrer Ware beliefern. Die Grossisten verteilen die Presse-Erzeugnisse an die in ihrem Gebiet ansässigen Pressehändler.


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Hierarchie/Hierarchisches Prinzip

Hierunter wird die Aggregation von Bausteinen einer Ebene zu einer neuen Struktur verstanden. So lassen sich bspw. mehrere Vertriebsgebiete zu einer Vertriebsregion aggregieren. Die Grundbausteine, aus denen die neue Struktur entsteht, bleiben hierbei erhalten.


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Interne Sachdaten

Unternehmenseigene Daten aus verschiedenen Quellen: Buchhaltung mit Fakturierung und Orderwesen, Kundenstamm, Interessentenstamm etc.


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Jahresbericht

Ein Jahresbericht ist ein vom Vorstand erstelltes Dokument, welches das abgeschlossene Jahr eines Unternehmens zusammenfasst. Der Jahresbericht ist dabei vor allem ein Steuerungsinstrument für die Geschäftsführung. In börsennotierten Unternehmen dient der Jahresbericht aber auch der Öffentlichkeitsarbeit. (Quelle: Wikipedia)


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Kaufkraft

Der Begriff Kaufkraft steht für den Anteil des Nettoeinkommens, der für den Konsum verfügbar ist. Der Kaufkraftindex ist ein Maß für das Kaufkraftniveau in einem bestimmten Gebiet. Neben der allgemeinen Kaufkraft lassen sich auch einzelhandelsrelevante und sortimentsspezifische Kaufkraftkennziffern berechnen. Achtung: Kaufkraft wird ausgewiesen am Ort, wo sie zur Verfügung steht. Das ist oft nicht identisch mit dem Ort, an dem sie verausgabt wird!

Kassenärztlichen Vereinigungen (KV)

Deutschland ist in 17 Kassenärztliche Vereinigungen aufgeteilt. Diese 17 Landesstellen setzen sich teilweise aus Bezirksstellen zusammen. Insgesamt gibt es 59 Bezirksstellen. Die 17 Landesstellen werden in der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) zusammengefasst.

Konzession

Unter Konzession wird die Verleihung eines Nutzungsrechts an einer öffentlichen Sache verstanden. Der Überlasser des Nutzungsrecht ist dabei die zuständige staatliche oder kommunale Behörde. Der Konzessionsnehmer bezahlt i.d.R. eine Konzessionsgebühr an den Überlasser. (vgl. Wikipedia).

Kundenprofil

Merkmale wie z. B. Alter, Familienstand, Einkommen usw. eines speziellen Kunden. Über gemeinsame Merkmale lassen sich Kundengruppen bilden z. B. A-, B-, C-Kunden.


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Landscape

„IMS Landscape®” ist die Regionalstruktur von IMS HEALTH GmbH & Co. OHG für Großhandels- und Verordnungsdaten mit 1.900 Segmenten, sie berücksichtigt die Verteilung der Apotheken und Ärzten.


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Marktanteil

Anteil eines bestimmten Herstellers oder eines bestimmten Produktes am Gesamtmarktvolumen.

Marktpotential

Gesamtheit der Nachfrage nach einem bestimmten Produkt bzw. einer bestimmten Dienstleistung.

Mikrogeografische Marktsegmentierung

Bei sehr großer Kundenbeständen (Banken, Versicherungen, Konsumgüter) kann eine räumlich sehr differenzierte Analyse des Marktes zweckmäßig sein. Dazu werden sehr kleine Raumeinheiten gebildet (die kleinste Einheit ist dabei eine einzelne Adresse, dann Straßenseite/Blockseite/Straßenabschnitt, Straße, Block, statistischer Bezirk, Ortsteil, Ort). Dann wird das Konsumverhalten der Kunden in diesen Marktzellen analysiert und Verhaltensmuster identifiziert. Von Mikrogeografie spricht man, wenn die räumliche Gliederung bei der Marktanalyse feiner ist als Ortsteile oder Postleitzahlgebiete.


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Nielsengebiete

Vom Marktforschungsunternehmen AC Nielsen durch Zusammenfassung von Kreisen definierte Gebiete.

NUTS

Nomenclature des unités territoriales statistiques, hierarchische Systematik von EUROSTAT zur räumlichen Gliederung der EU-Mitgliedsstaaten, auf dessen Ebenen statistische Daten bereitgestellt werden. Die Ebene NUTS 0 entspricht den Staaten. In Deutschland entspricht NUTS 1 den Bundesländern, NUTS 2 den Regierungsbezirken und NUTS 3 den Kreisen und kreisfreien Städten.


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Objektmodell

Das Objektmodell einer Software stellt die Programmierschnittstelle dar.

Orga-Gebiete

In der Regel die Außendienstgebiete eines Unternehmens, meist beschrieben durch Postleitzahlen. Im Orga-Gebiet trägt der Außendienstmitarbeiter die Gebietsverantwortung für die Bearbeitung des Marktes. Oft sind Orga-Gebiete noch einmal zusammengefasst zu größeren Regionen, die einem regionalen Vertriebsleiter unterstehen.


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Penetrationsanalyse

Analyse, welche Aussage über den Marktanteil eines Produkts im Verhältnis zum Gesamtmarkt getroffen werden kann. Gleichzeitig ist die Penetrationsanalyse eine Bewertung des erreichten Marktanteils.

Postleitgebiete

In Deutschland ist das Gebiet zu einer fünfstelligen Postleitzahl zusammengefasst, in diesem haben alle Adressen die gleiche PLZ. 209 Städte in Deutschland bestehen aus mehr als einem Postleitgebiet.

Postleitregionen

In Deutschland stehen die ersten beiden Ziffern der fünfstelligen PLZ für die Postleitregion. Hier gibt es 95 Postleitregionen; zu 5 Ziffernkombinationen ist keine Postleitregion definiert.

Postleitzahlen

Neben den zustellbezogenen Postleitzahlen existieren Postleitzahlen für Postfächer, Groß- und Gruppengroßempfänger sowie Aktions-Postleitzahlen. Unter den zustellbezogenen Postleitzahlen versteht man jene Postleitzahlen, die ausschließlich zu Hausanschriften definiert sind. Postfach-Postleitzahlen gehören nicht dazu, denn diese beziehen sich auf ein Postfach in einem Postamt und nicht auf die Hausanschrift eines Empfängers. Unternehmen mit besonders großem Postaufkommen erhalten spezielle Großempfänger-Postleitzahlen, durch die eine Zustellung auch ohne Straßen- oder Postfachangabe gewährleistet ist. Große Zustellvolumina werden dadurch bereits von den Sortiermaschinen der Post ausgesondert. Zu diesem Zweck gibt es häufig auch Gruppengroßempfänger-Postleitzahlen. Eine Gruppe mehrerer Unternehmen erhält dafür eine eigene Postleitzahl zugewiesen. Aktions-Postleitzahlen werden von der Post nur temporär vergeben, z.B. für Preisausschreiben.

Postleitzahlensystem

Das deutsche System der fünfstelligen Postleitzahlen gliedert sich hierarchisch in Postleitzonen (1. Stelle der PLZ), Postleitregionen (1. und 2. Stelle der PLZ) und Postleitgebiete (alle fünf Stellen).

Postleitzonen

In Deutschland steht die erste Ziffer der 5-stelligen Postleitzahl für die Postleitzone. Es gibt demnach 10 Postleitzonen.

Postleitbereiche

Bis zur Einführung der 5-stelligen Postleitzahlen und der Umstellung der Brieflogistik auf die 83 bundesweiten Briefzentren der Post ergaben sich die Postleitbereiche aus den ersten drei Stellen der 4-stelligen Postleitzahlen. Mit Einführung der 5-stelligen Postleitzahlen und der Umstellung der Brieflogistik auf die 83 bundesweiten Briefzentren der Post sind die Postleitbereich entfallen.

Potenzialdaten

Wichtigster Indikator bei allen Marktbetrachtungen sind Potenzialdaten. Dies sind Daten, anhand welcher Aussagen über den wert- oder mengenmäßigen Bedarf der Kunden an bestimmten Produkten innerhalb eines definierten Zeitraums getroffen werden können. Nur im Vergleich der eigenen Ergebnisse mit Potenzialdaten ist eine zuverlässige Einordnung in die Gesamtwettbewerbssitution möglich.


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Qualitätsbericht

In einem Qualitätsbericht werden Informationen über die Güte von Produkten, Dienstleistungen und Prozessen dargelegt. Viele Einrichtungen, so auch Krankenhäuser, sind zur Abgabe eines regelmäßigen Qualitätsberichts verpflichtet. Die Qualitätsberichte dienen am Beispiel der Krankenhäuser der Information von Patienten, Krankenkassen und weiter betreuenden Ärzten. (vgl. Wikipedia, Gemeinsamer Bundesausschuss)

Quartal

Ein Quartal ist ein Viertel eines Jahres, sprich 3 Monate. Die Zeitspanne eines Quartals wird in Unternehmen besonders für die Zusammenfassung von Daten verwendet. Die auf diese Weise zusammengefassten Unternehmensdaten münden häufig in einen Quartalsbericht. (vgl. Wikipedia)


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Raumbezug

Ca. 80% aller Daten haben einen Raumbezug. Dennoch wird diese Datendimension oft nicht ihrer Bedeutung entsprechend ausgewertet.

Regierungsbezirk

In Deutschland: Verwaltungsebene unterhalb der Bundesländer und oberhalb der Stadt- und Landkreise. Regierungsbezirke gibt es in den großen Bundesländern.

Regionalanalyse

Auswertung von Unternehmens- bzw. Marktdaten im regionalen Vergleich (z. B. nach Regionaldirektionen, Vertriebsgebieten, Außendienstbezirken, Nielsengebieten, Postleitzahlregionen). Meist wird zur Visualisierung der Ergebnisse eine thematische Landkarte verwendet.

Reichweite

Anteil an der Zielgruppe, der mit Werbemaßnahmen in einem bestimmten Medium erreicht wird. Wird i. W. beeinflußt durch die Konsumentenstruktur des Mediums und deren regionale Verbreitung (z. B. Sendegebiet von Regionalsendern, Verbreitungsgebiet von Tageszeitungen).

Response-Adressen

Adressen, die durch Mailing-, Umfrage- oder Gewinnspiel-Aktionen gewonnen werden. Die Responserate als Verhältnis zwischen Aussendung und Reaktion ist ein Maß für den Erfolg einer Aktion. Durch Darstellung der Response-Adressen in einer Karte lässt sich auch die regionale Wirkung leicht veranschaulichen.

RPI

RPI-Struktur von InsightHealth GmbH & Co KG ist die Basis für die RPI- und ODV-Daten:

  • RPI-Informationen erfassen die Einkäufe der öffentlichen Apotheken beim pharmazeutischen Großhandel. Die Erfassung erfolgt auf der Basis von ca. 3.800 Zellen mit mindestens 3 Apotheken pro Zelle und kann auf ein höheres Niveau aggregiert werden.
  • ODV-Daten erfassen fachgruppenübergreifend die von Apothekenrechenzentren abgerechneten GKV-Rezepte sowie eine Hochrechnung der PKV-Verordnungen. Die Erfassung erfolgt auf der Basis von ca. 3.800 Zellen und kann auf ein höheres Niveau aggregiert werden.

RVI

Die RVI-Daten von InsightHealth GmbH & Co KG umfassen eine monatliche Erhebung der abgerechneten GKV-Rezepte nach Facharztgruppen und werden auf einer spezifischen Regionalstruktur pro Facharztgruppe separat ausgewiesen. Die RVI-Daten basieren auf der derzeit feinstmöglichen Regionalstruktur, dies gewährleistet die größtmögliche Nähe zum verordnenden Arzt.


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Sozioökonomische Daten

Daten zur Bevölkerungs- und Wirtschaftsstruktur, wie Altersaufbau, Erwerbsstruktur, Betriebe und Beschäftigte nach Wirtschaftsbereichen etc. Quellen: amtliche Statistik, Marktforschungsinstitute, etc.

Stadt- und Landkreise

Deutschland: Gebietseinheit der Verwaltung unterhalb der Bundesländer bzw. Regierungsbezirke. Stadtkreise bestehen aus nur einer Gemeinde, Landkreise aus mehreren Gemeinden

Statistische Bezirke

Oberbegriff für die kleinräumige Gliederung der Städtestatistik. Daten zu den statistischen Bezirken in den Städten ergänzen die flächendeckend für Deutschland verfügbaren Daten zu den Gemeinden.

Stimmbezirke

Deutschland: feinere Unterteilung der Wahlkreise in einzelne Stimmbezirke.

Streuverluste

Der Anteil von Werbemaßnahmen, der die vorgesehene Zielgruppe nicht erreicht. Durch Selektion kann der Streuverlust minimiert werden. Grundlage der Selektion ist immer eine sachliche und räumliche Eingrenzung der Zielgruppe. Achtung: nicht immer ist die Selektion kostengünstiger als der Streuverlust!


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Thematische Kartographie

Die thematische Kartographie veranschaulicht in Kartendarstellungen raumbezogene Daten durch Einfärbung von Gebieten oder Diagramm- bzw. Symboldarstellungen (z. B. Kreissektor- oder Balkendiagramme).

Tragfähigkeit

Hier: Tragfähigkeit von Außendienstgebieten. Ausgewogene Außendienstgebiete setzen die Definition von Tragfähigkeitskriterien voraus, die als Gebietsparameter in einer gewissen Bandbreite ein ausgewogenes Gebiet ergeben. Insbesondere gegenläufige Parameter sind dabei zu beachten. Parameter sind z. B. Marktpotential, Kundenanzahl, Interessentenanzahl, Besuchsvorgaben, Gebietsgröße, Umsätze, Absätze ...


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Unternehmens(-bezogene) daten

Als unternehmensbezogene Daten gelten solche Daten, die unmittelbar einem bestimmten Unternehmen zugerechnet werden können. Dazu zählen sowohl öffentliche, als auch vertrauliche Informationen, wie beispielsweise Umsatzzahlen. (vgl. Energiesteuer.de).

Update und Servicepack

Softwareprodukte unterliegen vielfach mehreren Aktualisierungen. Servicepacks bieten funktionale Erweiterungen, Verbesserungen in der Bedienung und Beseitigung von Fehlern gegenüber vorherigen Versionen. ServicePacks sind i.d.R. kostenfrei. Updates sind i.d.R. jährlich verfügbar und bieten durch Entwicklungen im IT-Bereich eine Erweiterung des Leistungsumfanges.


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Vertriebsgebiete

In der Regel die Außendienstgebiete eines Unternehmens, die meist durch Postleitzahlen definiert sind. Im Vertriebsgebiet trägt der Außendienstmitarbeiter die Gebietsverantwortung für die Bearbeitung des Marktes. Oft sind Vertriebsgebiete noch einmal zu größeren Regionen zusammengefasst, die einem regionalen Vertriebsleiter unterstehen.

Vertriebsgebietsoptimierung

siehe Gebietsoptimierung

Vertriebsgebietsplanung

Unter Vertriebsgebietsplanung (auch Außendienstgebietsplanung, Gebietsplanung, Distriktplanung) wird die Gesamtheit von Prozessen und Verfahren zur Festlegung, Planung und Restrukturierung von Vertriebs- oder Außendienststrukturen zusammengefasst. Hierzu gehört auch die Vertriebsgebietsoptimierung. In der Regel erfolgt die Vertriebsgebietsplanung softwaregestützt auf Basis digitaler Landkarten sowie interner und externer Sachdaten.

Vertriebsregionen

In hierarchisch aufgebauten Außendienststrukturen werden oft die den Vertriebsgebieten übergeordneten Gebiete, welche einem Regionalleiter unterstehen, als Vertriebsregionen bezeichnet.

Verwaltungsgliederung

In Deutschland ist die Verwaltungsgliederung hierarchisch aufgebaut: Gemeinden bilden Kreise, Kreise bilden Regierungsbezirke, Regierungsbezirke bilden Bundesländer, alle 16 Bundesländer bilden die Bundesrepublik Deutschland.

Verwaltungsgrenzen

In Deutschland die Grenzen zwischen Bundesländern, Regierungsbezirken, Kreisen oder Gemeinden.


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Wahlbezirke

Von Wahl zu Wahl unterschiedliche Gebiete. Die Berichterstattung über die jeweilige Wahl weist die Ergebnisse der Stimmauszählung nach Wahlbezirken aus. Der Zuschnitt der Wahlbezirke kann jedoch je Wahl (Kommunal-, Landtags-, Bundestags- oder Europawahl) stark variieren.


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Xponent

„IMS Xponent®” ist die fachgruppenspezifische Verordnungsinformation über eingelöste und über Apothekenrechenzentren abgerechnete GKV-Rezepte von IMS HEALTH GmbH & Co. OHG.


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Y-Achse (und X-Achse)

Bei kartesischen Koordinatensystemen werden zwei Achsen verwendet: eine vertikale Y-Achse für die Nord-Süd-Richtung und eine horizontale X-Achse für die Ost-West-Richtung. Der Punkt, in dem sich die Achsen schneiden, wird als Ursprung bezeichnet und ist als (0,0) definiert. Positionen geographischer Objekte werden mit der XY-Notation relativ zum Ursprung definiert, wobei sich X auf die Entfernung entlang der horizontalen Achse und Y auf die Entfernung entlang der vertikalen Achse bezieht. (vgl. ESRI)


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Zielgebiet

Räumliche Eingrenzung einer Marketingmaßnahme (z. B. Mailing). Zielgebiete werden oftmals geografisch festgelegt, etwa ein bestimmter Radius um vorgegebene Standorte. Auch anhand einer Selektion von Gebietsmerkmalen können Zielgebiete bestimmt werden, etwa ein Mailing in PLZ-Gebieten mit einem besonders hohen Kaufkraftindex.

Zuordnungstabelle

Auch Referenztabelle genannt. Eine Zuordnungstabelle beschreibt die Zuordnung der Gebietsbausteinen (z. B. Postleitzahlgebiete) zu den Vertriebsgebieten.


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Kontakt

Produktberatung: +49(228) 9 59 14-0

Support-Hotline: +49(228) 9 59 14-14

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